Angepasstes Infektionsschutzgesetz

Angepasstes Infektionsschutzgesetz schreibt 3G-Regelung in Bus und Bahn vor

Nach dem angepassten Infektionsschutzgesetz ist die Nutzung von Bus und Bahn für Fahrgäste nur noch gestattet, wenn diese geimpft, genesen oder getestet sind („3G-Regelung“). 

 

Die OVAG bittet alle Fahrgäste, einen 3G-Nachweis mitzuführen, der im Falle einer Kontrolle vorgezeigt werden kann. Es werden Stichprobenkontrollen über eine von der OVAG beauftragte Sicherheitsfirma durchgeführt werden.

 

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss das Fahrzeug am nächsten Halt verlassen und mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.

 

Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt.

 

Die 3G-Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022.

 

Die Fahrerinnen und Fahrer werden keine Kontrollen der 3G-Regelung durchführen, da diese zusätzlichen Kontrollen nicht nur zu einer zusätzlichen Belastung des Personals führen würde, sondern auch zu zeitaufwendig sind und Fahrpläne nicht mehr eingehalten werden könnten. Ausgenommen hiervon ist das neue On-Demand-Angebot "monti" in Wiehl.

 

 

Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren und Schülerinnen und Schüler

 

Gemäß dem Infektionsschutzgesetz ist für Kinder unter sechs Jahren kein Nachweis erforderlich.

 

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3GRegel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden. Das gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. 

 

Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, an Anwesenheitstagen im Betrieb als 
Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant. 

 

Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen müssen bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel den 3G-Nachweis mit sich führen. 

 

 

Weitere Schutzmaßnahmen

 

Zum Schutz der Fahrgäste gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2 oder einer medizinischen Maske in Bus und Bahn.

 

Zudem zeigen mehrere Studien auf, dass der Nahverkehr aufgrund der kurzen Aufenthaltszeit, dem regelmäßigen Luftaustausch und der konsequenten Maskenpflicht kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt. Weitere Informationen u.a. unter: besserweiter.de/pendler-coronastudie-der-charite.html

 

 

 

 

Quelle Foto: pixabay, geralt

 

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